Kein Personal Trainer wie jeder andere

Personal Training macht Spaß…

 

Personal Trainer sind in aller Munde. Häufig werden sie mit Wohlstand und Erfolg assoziiert.

Dass ihre eigentliche Aufgabe im sportlichen Bereich liegt wird dabei häufig vergessen und dass sie zudem keine Wunder bewirken können ebenfalls.

Häufig verfolge ich Presseartikel, Zeitungsanzeigen oder Internetauftritte und bin erschrocken über die Angebote.

Es scheint so, als wollten die Menschen nur Spielgefährten haben, die mit möglichlichst lustigen Spielchen und möglichst wenig Anstrengungen ihre Träume erfüllen. Doch leider ist das nur ein frommer Wunsch. Denn ob Personal Trainer oder kein Personal Trainer… für Erfolg müsst ihr hart arbeiten. Das gilt im Geschäftsleben wie auch im Sport. Und es gibt einfach keine funkelnden, lustigen, „leichten“ Wege, die ihr zum Ziel verfolgen könnt.

Viele Trainer haben dutzende Fortbildungen von allen angesagten Trendsportarten, gehypten Trainingsmitteln und besonders ausgefeilten Verkaufsstrategien.

Wer sich intensiv mit der Szene auseinandersetzt wird feststellen: vieles davon wird in ein paar Jahren schon wieder verschwunden sein.

Ich besuche jährlich die FIBO (Fitness und Bodybuilding Messe), auf der ich jene Neuerungen und „Fitness- Revolutionen“ betrachte. Wer sich mit Gesundheit und effektivem Training auseinandersetzt und verstanden hat, wie Training funktioniert (könnt ihr hier lernen: http://powersports-gym.com/trainerausbildung/ ), der wird diese Neuheiten mit besonderer Skepsis sehen. Auch in diesem Jahr war ich wieder in Köln.

Mich fasziniert besonders das Konzept des Trainings mit Maschinen, welche die Arbeit für euch verrichten, in denen ihr passiv eigentlich nichts tut, aber am Ende komplett erschöpft seid (EMS, Powerplate, Vibroplatte und wie sie nicht alle heissen).  Die Gründe für meine Faszination liegen hier aber nicht beim effektiven Training, sondern bei anderen Faktoren. Es tut mir leid, wenn ich euch da die Illusion nehmen muss, aber diese „Trainingsmethoden“ funktionieren nicht so, wie es den Kunden vorgegaukelt wird.

Wenn man dann die Halle betritt (die haben eine ganze Messehalle nur für diese Firma!), wird man einen kleinen Bereich finden, in dem „trainiert“ (ich nenne es „bespaßt“ wird). Aber einen riesigen Bereich inkl. Bühne mit Videoleinwand für Präsentationen, auf der ein Marketingexperte steht, der das Verkaufskonzept präsentiert.

Er rechnet Zahlen vor, wie viele Kunden man braucht, damit sich die Anschaffung eines Geräts rentiert. Wie günstig es ist, wenn man das Training auf 2qm abhalten kann, denn bewegen muss sich der Klient ja eh nicht wirklich. Und so weiter.

Mir trieb es die Schamesröte ins Gesicht. In dem knapp einstündigen Vortrag wurde nicht einmal auf das Training selbst eingegangen. Außer auf die Zeitersparnis, jedoch nicht die, für den Kunden, sondern die für den Personal Trainer. Also, dass man ja mehr Kunden durchschleusen könne, um damit mehr zu verdienen als die Personal Trainer, welche sich dem echten Training verschrieben haben. Denn das kostet ja etwas mehr Zeit.

Interessanter Weise, sofern man sich in die Materie einliest, wird zwar stets behauptet, dass 30min reichen, um sportliche Erfolge zu verzeichnen, jedoch weiterhin empfohlen wird, andere Sportarten zu betreiben.

Zurück zum Personal Trainer.

Die Fotos, die in den Internetauftritten, Presseartikeln und Flyern abgedruckt werden, zeigen lachende Menschen, die mit den neuesten (Trend-)Trainingsgeräten in freier Natur gemeinsam Sport betreiben.

Und wer selbst einmal einen Personal Trainer engagiert hat, wird nach einiger Zeit gemerkt haben: ich fühle mich super, ich fühle mich toll.

Den meisten Menschen reicht das. Aber wer dann kritisch eine Analyse seiner sportlichen Erfolge bewertet wird merken: ich hab kaum/keine Zuwächse, nichts abgenommen und laufe immer noch so langsam wie zuvor.

Heutzutage wird durch Personal Trainer ein Gefühl verkauft. Nicht der Sport. In der Szene gilt das Sprichwort: Der Kunde bezahlt dich dafür, wie du ihn sich fühlen lässt.

Hier habe ich für mich eine Grenze gezogen. Ich bin damit nicht einverstanden!

Und damit werde ich zum „Kein- Personal- Trainer- wie- jeder- andere“.

Folgende Faktoren unterscheiden mich ebenfalls deutlich von anderen „Trainern“

  1. Ich habe eine solide Ausbildung (Theorie und Praxis) über Jahre hinweg genossen. (C- Lizenz Breitensport, C-, B- & A- Lizenz Leistungssport dauerten insgesamt 5 Jahre)
  2. Ich bilde mich ständig fort. Ob Lehrgänge oder autodidaktisch!
  3. Ich erforsche neue Trends und suche nach effektiven Neuerungen.
  4. Ich filtere sinnvolle und sinnlose Trainingsmethoden
  5. Ich bin ein 24/7 Trainingsjunkie! Wenn ich nicht selbst trainiere, denke ich an Sport, trainiere Kunden oder lerne
  6. Ich „bespaße“ Kunden nicht… ich bilde sie aus!

Natürlich sollen sich die Kunden (ich bezeichne sie selbst nicht gern als solche, sondern als Sportler) gut fühlen. Aber nicht aufgrund des Spaßes, sondern vor allem wegen der Effektivität und den Resultaten. Daran wird meine Leistung gemessen. Daran messe ich persönlich meine Effektivität.

Ich möchte Menschen, die zu mir kommen, um sportlichen Erfolg (Figuroptimierung, Muskelaufbau, körperliche Leistungsfähigkeit verbessern) zu haben, nicht „bespaßen“, sondern möglichst schnell an ihr Ziel bringen. Das bedeutet harte Arbeit und Planung.

Und zwar von mir genauso wie von meinem Kunden auch. Ich nehme ihm nichts ab, verspreche ihm keine Wunder! Nur, dass sie/er Erfolg haben wird, wenn sie/er auch viel dafür tut.

Jedoch gestehe ich ein, dass ich in meiner Ausbildung fast nur die sportlichen Aspekte abgedeckt habe. Was mir im Gegensatz zu den endlos vielen Trainern fehlt, welche an den gängigen Fitness- Akademien „studiert“ haben, ist das Wesentliche:

  1. Marketing
  2. Kundenbindung
  3. Management
  4. Verkaufsstrategien

Meine Ausbildung war stets praktisch und fast ausschließlich im Hochleistungssport angesiedelt. Von all den anderen Anforderungen habe ich wenig bis gar keine Ahnung. Ist das schlecht?

Manche werden sagen: Ja!

Andere werden sich fragen: gehe ich zu einem Trainer, der weiss, wie man sich selbst vermarktet, Kunden bindet und auch im Fitnessstudio einen Management Job übernehmen könnte?

Oder gehe ich zu dem Trainer, der 20 Jahre Erfahrung hat und in der Praxis schon Olympiasieger, Welt- Europa- und Deutsche Meister ausgebildet und betreut hat?

Nun, die Frage muss jeder für sich beantworten.

Also, wenn ihr mein Training bucht, denkt immer daran:

Ich bin kein Personal Trainer wie jeder andere

Euer Coach
Mark

 

Was passiert bei einem Personal Training?

  • wir arbeiten an den Rahmenbedingungen (Analyse der Lebensumstände und berufliche Situation)
  • suchen nach den besten Trainingsbedingungen
  • finden die Trainingsübungen und Trainingsplanung, welche Sinn hat und Erfolg bringt
  • nutzen Methoden aus der Praxis und Sportwissenschaft

Im einzigartigen Powersports Gym wird dann entweder im Personal Training allein mit mir oder als Mitglied unter meiner Anleitung trainiert.

Vorteile des Personal Trainings

  • für Menschen, die sich noch unsicher sind, stehe ich komplett zur Verfügung
  • für Menschen, die ungern fremde Blicke von anderen Menschen ertragen

Vorteile der Mitgliedschaft

  • eine großartige Community von sportbegeisterten Menschen jeden Alters und Geschlechts
  • Hilfe und tolle Diskussionen über Training und Sport
  • gemeinschaftlich zu neuen Höchstleistungen
  • gegenseitig helfen und unterstützen
  • entspannte Atmosphäre
  • Motivation zum Trainieren

 

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